Warum guter Sex süchtig machen kann

Sex ist eine mächtige Triebfeder in unserem Leben und für uns Frauen und Männer gleichermaßen interessant und wichtig. Männer denken alle drei Minuten an Sex. Frauen alle sechs bis sieben Minuten. Natürlich gibt es auch hier, wie überall, Ausnahmen. Aber was wäre das Leben ohne Sex?

Man würde auf viele schöne und einzigartige Momente verzichten müssen, Momente voller Zärtlichkeit und unbeschreiblichen Glücksgefühlen, die auf vielerlei Hinsicht positive Auswirkungen auf unser Leben – insbesondere auf unser Liebesleben haben.


 

Ein erfülltes Liebesleben macht glücklich

Ich bin überzeugt, dass Sex einen sehr wichtigen Teil in unserem Leben einnimmt, und ich frage mich, ob jemand glücklich sein kann, der kein erfülltes Sexualleben hat.

Sex ist mehr als nur eine Aktivität der „Arterhaltung“. Sex ist ebenso wichtig wie das Atmen, wie Essen und das Gefühl geliebt zu werden. Für eine funktionierende Beziehung sind nicht nur emotionale Nähe und Kommunikation wichtig, sondern auch guter und beglückender Sex. Er bildet einen wichtigen Grundbaustein für eine stabile Beziehung und ist somit ein wichtiger Bindungsfaktor.

Beim Sex und während des Orgasmus wird zum Beispiel das Hormon „Oxycotin“ freigesetzt, das auch als „Bindungshormon“ bezeichnet wird.
Studien an Wühlmäusen haben ergeben, dass die Hormone „Oxycotin“ und „Vasopressin“ eine wesentliche Rolle dabei spielen, wie lange die Mäuse mit dem Partner zusammenleben. Werden den Mäusen die Hormone entzogen, verlassen Sie einander. Ähnlich ist es auch bei Menschen.

Neben dem Hormon „Oxycotin“ sorgen die Hormone „Penylethylamin“ und „Dopamin“ für gewisse Rauschgefühle. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das „Verliebtsein“ mit dem Hormon „Phenylethylamin“ beginnt und das Wohlbefinden mit „Dopamin“ steigert. Beide haben eine psychogene Wirkung wie Drogen. – Guter Sex kann also süchtig machen.

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