Die 10 beliebtesten Sexstellungen

Sex gilt als die schönste Nebensache der Welt.

Diesen etwas abgedroschenen Spruch hat wohl so ziemlich jeder schon mal gehört. Doch in Beziehungen ist Sex gar nicht so „nebensächlich“. Vielmehr ist er ein unerlässlicher Part, der in einer gesunden Liebesbeziehung durchaus eine Hauptrolle einnimmt.

Sex tut Körper und Seele gut – er macht schlank, hält jung, hellt die Stimmung auf, stärkt das Immunsystem und hilft sogar aufgrund spezieller Hormone, die Bindung zur Partnerin aufrechtzuerhalten und zu verstärken. Kurz gesagt, ein erfüllendes Sexleben trägt entscheidend zur Zufriedenheit eines Menschen bei.

Doch gerade in längeren Beziehungen kann der Sex nach der ersten, wilden Phase der Verliebtheit auch schnell mal eintönig und zur Gewohnheit werden. Wenn er immer nach demselben Muster abläuft, kommt rasch mal Langeweile auf und irgendwann bleibt auch die Befriedigung auf der Strecke.

Aber das muss nicht sein, wenn man genügend Abwechslung beim Sex einbaut. Es muss halt nicht immer die Missionarsstellung sein. Verschiedene andere Stellungen sorgen für aufregende, neue Lusterfahrungen und bringen Schwung in das Liebesleben.

 

Ich habe hier die Top 10 der beliebtesten Sexstellungen zusammengestellt.

Jede Position bietet gewisse Vorzüge und eine Kombination verschiedener Stellungen sorgt jedesmal aufs Neue für Abwechslung. So läuft der Sex nicht immer nach demselben Muster ab, sondern hält immer neue Reize bereit. Viele Stellungen lassen sich auch der jeweiligen Stimmung des Paares anpassen – von zärtlich und romantisch bis wild und verrucht. Außerdem ist bei einigen Stellungen der Mann aktiv, während die Frau sich einfach nehmen lässt, und bei anderen wiederum hat auch die Frau mehr Aktionsspielraum und kann dem Liebesspiel ganz andere Impulse verleihen.

Das Gefühl beim Sex ist total anders, wenn man selber die Führung in der Hand hat oder aber wenn der Partner der aktive Part ist. Zudem wird man natürlich in jeder Stellung auch etwas anders stimuliert – vielleicht entdeckt man eine Position für sich, die einen so richtig antörnt und zu besonders intensiven Orgasmen führen kann.

Der Penetrationswinkel bestimmt schließlich, welche Teile des Penis bzw. der Vagina stimuliert werden – das kann zu ganz unterschiedlichen Empfindungen führen. Welche Position man als die schönste empfindet ist aber natürlich individuell verschieden, also lautet Ausprobieren die Devise!

Wichtig ist, dass Sex Spaß macht und man daraus kein Hochleistungssport macht. Man sollte sich auch nicht unbedingt an gewissen Büchern orientieren, die hunderte Positionen zeigen, von denen man noch nie gehört hat. Die Stellungen, die dort gerne gezeigt werden, sind meist für beide Partner alles andere als bequem und lustvoll.

 

Worauf es einzig und alleine ankommt ist, dass es beiden Partnern gefällt.

Ein gutes Sexleben bedarf keiner exotischen Stellungen mit möglichst vielen Verrenkungen, aber etwas Abwechslung im Liebesleben ist halt schon nicht verkehrt. Der Mann oben, die Frau oben, nebeneinander, im Stehen, von hinten oder im sitzen bzw. knien – eigentlich gibt es nur diese Stellungen, aber natürlich existieren viele Variationsmöglichkeiten.

Die beliebtesten Sexstellungen wie die Missionarsstellung, Doggystyle, oder Sex auf einem Tisch oder im Stehen werde jetzt hier näher unter die Lupe genommen. Diese Stellungen zu kennen und ins Liebesspiel einzubauen, wird auf jeden Fall für jede Menge lustvolle Abwechslung sorgen.


Die Missionarsstellung:

Die Missionarsstellung ist der Klassiker und gehört nach wie vor zu den absoluten Lieblingsstellungen. Dabei liegt die Frau mit gespreizten Beinen auf dem Rücken und der Mann legt oder kniet sich über sie und dringt in sie ein, während er sich mit den Armen abstützt. Es ist eine unkomplizierte Stellung, die sowohl von Männern als auch von Frauen gleichermaßen genossen wird.

Die Missionarsstellung ermöglicht besondere Nähe und gilt als sehr romantisch. Die Partner können sich in die Augen schauen und gegenseitig beim Sex küssen.

Der Mann hat viel Kontrolle in dieser Position und kann die Tiefe und die Heftigkeit seiner Stöße steuern. Aber auch die Frau kann dadurch, inwieweit sie ihre Beine spreizt oder die Knie anwinkelt, bestimmen, wie tief der Mann in sie eindringen kann. Zudem hat die Frau ihre Hände frei und kann damit ihre Klitoris stimulieren, oder aber den Partner streicheln oder ihm als zusätzliche Stimulation über den Rücken kratzen.

Nachteile dieser Stellung sind, dass der Mann wenig Bewegungsfreiheit hat, da er sich mit den Armen abstützen muss, was außerdem zusätzlich einiges an Kraft kostet mit der Zeit. Tut er dies nicht immer voll und ganz, empfinden die Frauen diese Position auch schnell als anstrengend und belastend. Außerdem kommen viele Frauen in der Missionarsstellung nur dann zum Orgasmus, wenn sie sich zusätzlich am Kitzler selber stimulieren.

Eine Variation der Missionarsstellung ist, wenn die Frau ihr Becken anhebt. Dann dringt der Penis des Mannes gleich in einem ganz anderen Winkel in sie ein und er kann dabei knien, was weniger Kraft kostet. Außerdem kann die Frau bei der Missionarsstellung ihre Beine auf die Schultern des Mannes legen, was wiederum zu einer anderen und tieferen Stimulation führt. Gelenkige Frauen können ihre Füße im Nacken hinter dem Kopf des Mannes zusammenführen und öffnen sich ihm damit besonders weit.

Eine andere Art etwas Abwechslung in diese Stellung zu bringen ist es, wenn der Mann seinen Rücken durchdrückt. Dadurch wird zumeist auch die vordere Scheidenwand und der G-Punkt der Frau stimuliert, was für diese einen ganz besonderen Genuss darstellt.

Eine weitere Variation ist die Seitenlage. Das Paar rollt sich einfach etwas auf die Seite und die Frau schlägt das obere Bein über den Mann. Dadurch haben beide etwas mehr Bewegungsspielraum. Die Missionarsstellung ist ideal für Paare, die viel Wert auf Körperkontakt beim Sex legen, sich ansehen und möglichst oft küssen wollen. Dieser Klassiker ist und bleibt eine der beliebtesten Stellungen beim Sex.


Die Reiterstellung:

Bei der Reiterstellung liegt der Mann auf dem Rücken, während die Frau über ihn steigt und sich kniend oder hockend sein Glied in die Vagina führt. Diese Stellung ist sowohl bei Männern, als auch bei Frauen äußerst beliebt. Die Männer mögen es zumeist, nicht viel tun zu müssen und die auf- und abwippenden Brüste der Frau direkt vor sich zu haben, um diese beim Geschlechtsakt massieren oder küssen zu können.

Die Frauen wiederum befinden sich hier in einer aktiven Position und können Tiefe, Eintrittswinkel des Penis und Intensität der Penetration bestimmen. Die Frau kann bei der Reiterstellung nicht nur Rhythmus bestimmen, sie hat außerdem die Möglichkeit ihren Kitzler selber zu stimulieren.

Dadurch, und durch die Chance die Abläufe und das Tempo beim Sex selber zu steuern, kommen Frauen sehr oft in dieser Position zum Orgasmus. Die Frau kann z.B. ihr Becken heben, es kreisen lassen oder vor- und zurückstoßen, um direkt auf den Sex Einfluss zu nehmen. Einige Frauen mögen diese Stellung jedoch weniger, weil sie in dieser Position ihren Körper sehr offen zur Schau stellen müssen.

Ein weiterer Vorteil dieser Stellung ist, dass sich beide Partner während des Sex sehen und küssen können. Außerdem befindet sich die Frau in einer sehr stabilen Position und hat die Arme frei, während sie diese bei vielen anderen Stellungen benötigt, um sich abzustützen. Der Mann liegt ebenfalls sehr stabil und bequem, und kann sich einfach fallen lassen und genießen oder aber durch aufwärtsgerichtete Stöße selber aktiv werden.

Die Reiterstellung ist auch eine Möglichkeit mit der Dominanz beim Sex zu spielen. Vor allem dominantere Frauen mögen es die Kontrolle über ihren Partner zu haben und auf ihm zu sitzen. Während das die meisten Männer durchaus genießen, gibt es auch einige die es nicht mögen, von einer Frau beim Sex dominiert zu werden.

Eine Variation der Reiterstellung ist die sogenannte Amazonen-Stellung. Davon spricht man, wenn sich die Frau mit dem ganzen Oberkörper auf den Mann legt. Hier hat die Frau noch mehr Kontrolle über den Geschlechtsakt und kann z.B. die Arme des Mannes dabei festhalten. Der Mann kann die Brüste der Frau dabei sehr gut sehen. Diese Position eignet sich sehr gut für Schwangere oder für Paare, bei denen der Mann sehr groß ist. Die Amazonen-Stellung hat ihren Namen übrigens aufgrund einer antiken Legende, derzufolge das Frauenvolk der Amazonen beim Reiten auf Pferden immer ihren Körper nach vorne um den Hals der Tiere legten.


Die Hündchen-Stellung (Doggy-Style):

Bei der Doggystyle-Stellung, die ihren Namen trägt da sich Hunde auf diese Weise paaren, kniet die Frau auf allen Vieren und der Mann führt seinen Penis von hinten in ihre Scheide ein. Variationen dieser Stellung sind, wenn die Frau flach auf dem Bauch liegt – was für einen gewissen zusätzlichen Reiz sorgt, da ihr Scheideneingang dann besonders eng ist -, wenn sie steht und ihren Oberkörper nach vorn beugt oder wenn sie auf der Seite liegt und dem Mann den Rücken zukehrt.

Bei der Doggystyle-Stellung wird die Eichel des Mannes stark stimuliert. Dasselbe gilt für den G-Punkt der Frau; besonders Frauen, die schon ein Kind bekommen haben, sind für die Stimulation des G-Punktes in dieser Stellung sehr empfänglich, weil ihre Scheide elastischer ist und der Penis des Mannes den G-Punkt besser erreichen kann.

Da der Mann in dieser Position beide Hände frei hat, kann er zusätzlich die Brüste oder die Klitoris seiner Partnerin streicheln. Bei dieser Stellung kann der Mann sehr kraftvoll zustoßen und tief in die Frau eindringen, besonders dann wenn er dabei ihre Hüften umfasst. Wenn die Frau ihr Becken beim Sex dreht, variiert sie ein bisschen die Stimulation.

Der Mann kann natürlich auch für Abwechslung sorgen, indem er die Intensität seiner Stöße variiert. Für viele Frauen ist die Doggystyle-Stellung besonders erotisch. Das Gefühl „genommen zu werden“ und die tiefen und oft heftigen Stöße machen den Reiz dieser Position für die Frauen aus. Auch Männer lieben in der Regel diese Stellung, weil sie ihnen absolute Dominanz zusichert, sie einen nahezu animalischen Reiz ausübt und sie durch die Berührung mit ihrer Lendengegend und ihrem Po zusätzlich angemacht werden.

Viele Männer kommen in dieser Position sehr schnell zum Orgasmus, deshalb empfiehlt es sich rechtzeitig in eine andere Position zu wechseln, insofern die Partnerin noch nicht auf ihre Kosten gekommen ist.

„A tergo“ oder einfach „von hinten“, wie diese Position auch genannt wird, ist die älteste und eine der beliebtesten Stellungen. Natürlich eignet sich diese Stellung auch für Anal-Sex. Die Doggystyle-Stellung sorgt, wenn beide Partner Gefallen daran haben, auf jeden Fall für sehr lustvolle Momente.


Die Löffelchen-Stellung:

Bei der Löffelchenstellung liegen beide Partner mit leicht angezogenen Beinen auf der Seite. Die Brust des Mannes berührt den Rücken der Frau. Nun kann der Mann von hinten in die Vagina der Frau eindringen. Auch Analsex ist in dieser Position gut möglich. Die Stellung hat ihren Namen, weil die Partner in dieser Position an zwei ineinander liegende Löffel erinnern. Sie ist auf der einen Seite sehr bequem und außerdem sehr intim, da viel Körperkontakt vorhanden ist; der Mann kann in dieser Position wunderbar den Körper seiner Partnerin beim Sex streicheln und küssen.

Außerdem kann er die Klitoris der Frau stimulieren während beide miteinander schlafen. Die Frau hat die Möglichkeit ihre Beine entweder zu strecken oder etwas anzuwinkeln, so kann sie regulieren, ob der Mann mit seinen Stößen weniger tief (strecken) oder tief in sie eindringt.

Die Löffelchenstellung ist sehr beliebt, da beide Partner entspannt auf dem Bett liegen können, ohne das Gewicht des Anderes tragen zu müssen. Außerdem kann in dieser Stellung sowohl der G-Punkt der Frau als, auch durch Streicheln, ihre Klitoris stimuliert werden. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass die Frau einen Orgasmus bekommt.

Aufgrund des vermehrten Körperkontaktes wird die Stellung zudem als sehr liebevoll empfunden. Paare, die hingegen auf wilden Sex stehen, mögen gerade diese Intimität weniger und bevorzugen andere Positionen. Manche Frauen ziehen die Löffelchenstellung dem Doggystyle vor, weil sie hier in einer weniger unterwürfigen Position sind, obwohl beides ja Stellungen sind, wo der Mann von hinten in sie eindringt.

Eine Variation dieser Stellung ist, wenn die Frau ihr oberes Bein an die Brust heranzieht, und der Mann sich dann, während er von hinten in sie eindringt, etwas nach vorne schiebt, so dass er quasi über ihrer Hüfte liegt. Da seine Hände frei liegen, kann der Mann seine Partnerin nun noch intensiver stimulieren, und z.B. den Finger einer Hand in ihren After einführen und mit der anderen Hand ihre Klitoris streicheln.

Die Löffelchenstellung ist sehr gut geeignet für romantischen Kuschelsex von hinten. Frauen kommen dabei voll auf ihre Kosten, aber auch Männer mögen diese Position. Für Männer mit kleinem Penis, oder Paare die es etwas härter und schneller mögen, ist diese Stellung aber nichts. Auch in die Augen schauen kann man sich dabei natürlich nicht. Aufgrund ihrer Bequemlichkeit ist die Stellung aber auch sehr gut geeignet, um morgens nach dem Aufwachen lustvoll in den Tag zu starten, ohne sich dabei gleich voll zu verausgaben.


“Wiener Auster”:

Die Stellung, bei der die Frau auf dem Rücken liegt und der Mann von vorne in sie eindringt, während sie ihre Beine weit angezogen bzw. in Richtung Kopf gestreckt hat, wird auch „Wiener Auster“ genannt. Eine Variation dieser Stellung ist, dass die Frau ihre Füße hinter dem Kopf des Mannes verschränkt. Alternativ kann der Mann auch beide Füße der Frau mit seinen Händen halten oder sie über seine Schultern legen, während er in sie eindringt.

Der Mann verspürt bei dieser Stellung einen verstärkten Druck auf seinem Penis und kann leichter und tiefer in sie eindringen. Der G-Punkt der Frau wird dabei verstärkt stimuliert, was ihr heftige Orgasmen bescheren kann; manchmal auch in Begleitung einer weiblichen Ejakulation.

Die Frau sollte bei dieser Position über eine gewisse Gelenkigkeit verfügen. Sie hat einige Variationsmöglichkeiten; führt sie z.B. die Beine hinter dem Kopf des Partners zusammen, führt das zu einer engeren Scheide und die Reibung wird für beide größer. Ansonsten hat der Mann bei dieser Stellung die Kontrolle und kann richtig heftig zustoßen, während er seine Partnerin besonders intensiv spürt. Beide Partner können sich dabei in die Augen sehen, was für viele Paare einen zusätzlichen Reiz ausmacht. Die Frau kann bei dieser Sexposition auch ihre Knie anziehen und dem Mann ermöglichen, sich mit seinem ganzen Gewicht quasi über sie zu legen. Das ist für beide Parteien zwar nicht lange sonderlich bequem, verspricht aber dafür umso intensivere Gefühle.

Ein spezieller Tipp ist, bei dieser Stellung ein Kissen unter den Po der Frau zu legen, so wird der Winkel des Scheideneingangs erhöht und der Sex wird mitunter noch schöner, da der Mann noch kräftiger zustoßen kann und auch keine Gefahr besteht, dass sein Penis während des Liebesspiels aus der Scheide der Frau rutscht. Außerdem kann die Frau auch eine Hand auf ihren Bauch pressen, so spürt sie den Penis des Mannes noch besser.

Wenn der Mann richtig auf der Frau liegt, ist diese Position natürlich auch hervorragend zum Küssen geeignet, was natürlich auch nochmal ein besonders positiver Effekt dieser Stellung ist. Aufgrund der benannten Vorteile ist diese Stellung sowohl bei Männern, als auch bei Frauen äußerst beliebt und verspricht intensivste Lustgefühle. Allerdings wird diese Position schnell auch etwas unbequem für die Frau, da sie sich mitunter doch sehr verrenken muss bzw. das Gewicht des Partners auf sich spürt. Aber zwischendurch in das Liebesspiel eingebaut oder zum Abschluss, ist diese Stellung eine sehr tolle Möglichkeit, die Erregung zu steigern oder zu heftigen Orgasmen zu kommen.


Reiter-Revers:

Bei der Reiter-Revers, oder auch umgekehrten Reiterstellung, hockt oder kniet sich die Frau so über ihren Partner, dass sie diesem den Rücken zuwendet und ihre Unterschenkel eng an seinen Oberschenkeln liegen. Auch hier befindet sich die Frau in einer sehr aktiven Position und kann Tiefe, Tempo und Eintrittswinkel des Penis bestimmen.

Der Mann liegt bequem auf dem Bett oder Sofa und wird durch Anblick ihres Rückens und Pos zusätzlich stimuliert. Er kann natürlich auch beim Sex mit dem Po seiner Partnerin spielen, was für viele Männer einen ganz besonderen Reiz bietet.

Nachteil dieser Position ist eine gewisse Distanz beider Partner. Es besteht nicht die Möglichkeit, sich beim Sex in die Augen zu schauen oder zu küssen, dadurch vermissen besonders Frauen oft eine gewisse Intimität.

Auch wird dabei der Penis des Mannes in Richtung seiner Füße gebogen, was nicht jedem Mann gefällt und die Frau muss aufpassen, dass es für den Mann nicht schmerzhaft wird. Andererseits beschreiben manche Männer den Sex dadurch, dass der Penis stärker angewinkelt wird als reibungsintensiver und damit lustvoller. Auch Frauen, die sonst eher schwer zum Orgasmus kommen, haben es in dieser Position leichter, weil ihr Kitzler besser stimuliert wird.

Die Frau kann in dieser Stellung auch ihren G-Punkt an der vorderen Scheidenwand selber stimulieren. Wenn sich die Frau nach vorne lehnt, so dass ihre Brüste auf den Beinen des Mannes ruhen, hat dieser die Möglichkeit ihren After beim Sex zu streicheln, was vielen Frauen sehr gefällt.

Der Mann kann sich außerdem nach vorne beugen und die Brüste der Frau umfassen oder massieren. Auch in ihren Haare kann er dabei wunderbar wühlen und wenn die Frau lange Haare hat, finden es viele Männer besonders lustvoll diese zu beobachten, während sie auf ihm reitet.

Wie auch bei der normalen Reiterstellung kann die Frau den Sex durch heben, kreisen oder auf- und abstoßen des Beckens variieren. Sie befindet sich in einer sehr dominanten Position und hat viel Kontrolle über den Ablauf des Liebesspiels. Der Mann hat die Möglichkeit sich ganz entspannt zurückzulehnen und den Sex einfach zu genießen, oder aber sich durch Aufwärtsstöße aktiv zu beteiligen.

Diese Stellung ist auch gut geeignet um gemeinsam zum sexuellen Höhepunkt zu kommen. Für Frauen, die gerne aktiv beim Sex sind und die Kontrolle haben, sind sowohl Reiter- als auch die Reiter-Reversstellung sehr gut geeignet. Wenn der Mann keine Probleme hat einfach nur relativ passiv zu genießen, ist es auch für ihn eine tolle Stellung, in der er sehr intensive Orgasmen erleben kann.


„69″-Stellung:

Die 69-Stellung ist besonders bei Paaren beliebt, die Oralsex mögen und als Vorspiel wird sie auch gerne angewandt. Beide können sich in dieser Position gleichzeitig mit dem Mund verwöhnen. Die Partner liegen dabei übereinander oder sich seitlich so zugewandt, dass das Gesicht des Mannes bei den Genitalien der Frau liegt und umgekehrt. Die Frau kann nun die Hoden und den Penis ihres Partners mit den Lippen und der Zunge liebkosen und der Mann ihre Klitoris, Schamlippen und Vagina mit dem Mund stimulieren.

Die Bezeichnung der Stellung ergibt sich aus der Anordnung der Zahlen „6“ und 9“, die bei der Zahl 69 an die Körper eines Paares bei dieser Position erinnern. Bei Männern ist diese Stellung sehr beliebt, da sie es zum Großteil lieben von der Frau mit dem Mund verwöhnt zu werden und weil sie in dieser Position darüber hinaus die Genitalien ihrer Partnerin vor Mund und Auge haben, was für zusätzliche Erregung sorgt. Auch Frauen mögen diese Stellung, wenngleich manche Probleme haben sich vollkommen dabei fallen zu lassen, während sie selbst aktiv damit beschäftigt sind, den Partner zu beglücken.

Andere Frauen wiederum gelangen durch den Cunnilingus, wie der Oralsex bei einer Frau auch genannt wird, ziemlich sicher zum sexuellen Höhepunkt. In jedem Fall ist diese Stellung sehr intim und lustvoll.

Auch kann dabei, zumindest zu Verhütungszwecken, ohne Probleme auf Kondome verzichtet werden. Bei der 69-Stellung, wo beide Partner übereinander liegen, ist es übrigens ein Vorteil, wenn der Mann unten liegt, da es ihm dann leichter fällt die Vulva und die Klitoris der Frau zu verwöhnen. Die Seitenlage dagegen bietet mehr Bequemlichkeit, wobei es die Frau etwas anstrengen kann mit der Zeit ihre Beine zu spreizen.

Wer Probleme hat sich bei gleichzeitiger oraler Befriedigung vollkommen entspannen zu können, kann die 69-Stellung auch so ausüben, dass zunächst die Frau verwöhnt wird und danach der Mann. Dazu kann sich die Frau auch einfach aufrecht über das Gesicht des Mannes setzen.
Eine weitere Variation dieser Stellung ist das sogenannte „Gewölbe“. Dies ist eher was für gelenkige Paare. Dabei sitzt der Mann aufrecht auf der Bettkante oder auf einem Stuhl und die Frau befindet sich quasi umgekehrt auf ihm und hält sich an ihm fest, wobei sie die Füße hinter seinem Kopf kreuzt und ihre Oberschenkel auf seine Schultern ruhen lässt. Der Mann hat die Hände um ihren Rücken gelegt und hält sie zusätzlich. Nun können sich beide Partner sehr gut oral befriedigen.


Die Hock-Stellung:

hockstellungSex im Hocken ist eine sehr innige, stressfreie und gefühlvolle Variante Liebe zu machen. Die Frau sitzt auf den Schenkeln des Mannes, beide sehen sich in die Augen, können sich küssen und sich langsam dem Gipfel der Lust nähern. Sich eng umarmen, streicheln und knutschen können, das ist es was diese Stellung so beliebt macht. Die Oberkörper von Mann und Frau berühren sich, er spürt ihre Brüste an seiner.

Der Mann ist in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, da seine Partnerin auf ihm sitzt, also ist diese Position eher etwas für langsamen und zärtlichen Sex. Durch schaukelnde Bewegungen hat die Frau die Möglichkeit Rhythmus und Tiefe zu steuern.

Wenn der Mann die Frau an ihren Pobacken zu sich heranzieht, wird mitunter auch ihr Kitzler stimuliert, was natürlich für zusätzliche Lust sorgt. Beide können sich auch an den Händen umfassen und langsam vor und zurück wiegen, und so den Eintrittswinkel des Penis immer leicht verändern. So kann das Paar schnell ausloten, welche Position für sie besonders erregend ist.

Für den Mann ist die Stellung besonders bequem, wenn er sich mit dem Rücken irgendwo anlehnen kann. Dann hat er auch die Hände frei und kann die Brüste seiner Partnerin massieren oder ihren Kitzler zusätzlich stimulieren. Sex im Hocken ist ideal um das Liebesspiel möglichst lange auszudehnen und für Paare, die viel Hautkontakt beim Sex wollen. Der Mann kommt in der Regel in dieser Position nicht so schnell zum Orgasmus. Wenn sich das Paar dann schließlich doch dem sexuellen Höhepunkt nähert, ist dieser dafür dann meistens umso intensiver. Aber natürlich kann man diese Stellung auch zwischendurch einbauen und von ihr aus in eine andere wechseln, z.B. in die Reiterstellung.


Sex im Stehen:

Sex im Stehen ist eine sehr leidenschaftliche und intensive Liebesposition, kann aber auch einiges an Kraft und Geschick kosten, um die Balance zu halten.

Diese Stellung wird gerne für heftige Quickies benutzt, am bequemsten ist sie aber sicherlich nicht. In der ersten Variante steht der Mann vor der Frau, hebt diese hoch und setzt sie sich auf seine Hüfte – eine Art aufrechte Version der Missionarsstellung. Die Frau umklammert den Mann mit ihren Beinen, verschränkt die Hände hinter seinem Nacken und mit den Unterschenkeln hält sie sich an seinen Oberschenkeln fest.

Der Mann trägt seine Partnerin quasi, was natürlich nur dann gut geht, wenn er über ausreichende Kraft verfügt und die Frau nicht zu schwer ist. Außerdem muss er seine Bewegungen beim Sex ausbalancieren.

Das Einführen des Penis geht erst, wenn die Frau auf der Hüfte des Mannes sitzt und verlangt ein bisschen Fingerspitzengefühl. Beim Sex kann außerdem der Penis leicht rausrutschen. Bewegungsfreiheit hat man in dieser Position wenig. Die Frau kann ihren Oberkörper in Richtung der Brust ihres Partners heben, oder aber nach hinten fallen lassen, so dass der Eintrittswinkel des Penis verändert wird. Insgesamt kann man sagen, dass diese Position höchstens für das schnelle, heftige Liebesspiel zwischendurch geeignet ist. Nach kurzer Zeit wird es für beide Partner doch sehr anstrengend.

Wesentlich mehr Bequemlichkeit und Bewegungsspielraum bietet die Variante, bei der die Frau mit leicht gespreizten Beinen vor dem Mann steht, ihren Oberkörper nach vorne beugt und der Mann von hinten in sie eindringt. Wenn die Frau sich dabei an einer Wand oder einem Tisch festhält, erleichtert sie dem Mann das Eindringen. Der Mann kann beim Sex ihre Pobacken umfassen und heftig zustoßen. Natürlich geht auch Analsex in dieser Position. Für beide ist diese eher wilde Variante sehr lustvoll und leidenschaftlich und heftigste Orgasmen sind möglich.

Sex im Stehen ist dann angesagt, wenn einen die Gefühle überwältigen, es schnell gehen soll und gerade kein Bett in der Nähe ist. In der ersten geschilderten Variante ist es dann übrigens von Vorteil, wenn sich die Frau irgendwo anlehnen kann, z.B. an einer Wand. Dadurch wird der Mann etwas entlastet und der Sex gelingt einfacher.

Das ist auch der große Vorteil beim Sex im Stehen, denn eine Wand findet sich fast immer.

Überkommt einen draußen in der Natur die Lust, tut es natürlich auch ein Baum. Sex im Stehen ist definitiv kein romantischer Kuschelsex, sondern die Möglichkeit sich hemmungslos und ohne Wartezeit einander hinzugeben.


Sex auf dem Tisch:

Eine beliebte Position, wenn es schnell gehen soll, ist auch der Sex auf einem Tisch. Auf diesen legt sich die Frau mit geöffneten Beinen, oder aber sie setzt sich darauf, lehnt sich zurück und stützt sich mit den Händen ab. Der Mann kann jetzt von vorne im Tempo seiner Wahl in sie eindringen und hat maximale Bewegungsfreiheit. Er kann auch den Eintrittswinkel seines Penis bestimmen, indem er die Frau z.B. ein Stück vorzieht oder ihre Beine weiter spreizt.

Männer finden diese Position toll, weil sie dabei den Körper ihrer Liebsten direkt vor sich haben. Sie sehen wie ihre Brüste bei jedem Stoß beben und können ihren Gesichtsausdruck beobachten.

Außerdem können sie die Heftigkeit ihrer Stöße steuern und die Beine der Frau so weit spreizen, wie es ihnen beliebt. Frauen mögen oft diese passive Stellung, weil sie sich dem Mann vollkommen unterwerfen können und diese Position etwas von einer Art Selbstaufgabe hat. Sie geben sich ihrem Partner in diesem Moment total hin, ihr Körper liegt frei vor den Augen des Mannes. Zudem kann der Mann in dieser Stellung sehr tief in sie eindringen, was für beide Partner überaus lustvoll ist.

Wenn die Frau ihre Beine um das Becken des Mannes schlingt, hat dieser auch die Möglichkeit mit seinen Händen ihre Brüste zu massieren, oder sie unter ihren Po zu legen.

Statt eines normalen Tisches, ist diese Sexstellung auch auf einem Schreibtisch oder der Waschmaschine machbar. Wenn es Probleme mit der Größe der Partner gibt, ist es manchmal hilfreich, wenn der Mann sich auf etwas stellt, z.B. ein paar Kissen oder ähnliches. Auf jeden Fall ist diese Position hemmungslose Leidenschaft pur und bietet sich besonders für einen Quickie gut an. Ohne großes Vorspiel geht es hier gleich richtig zur Sache.

Sex auf einem Tisch ist natürlich auch von hinten möglich:

Dazu stellt sich die Frau vor den Tisch und legt ihren Oberkörper mit dem Bauch voran auf dem Tisch ab. Der Mann dringt dann von hinten in sie ein. Auch dies ist eine sehr leidenschaftliche Variante, bei der sich die Frau ganz dem Mann hingibt und dieser Heftigkeit und Rhythmus seiner Stöße frei steuern kann. Dadurch, dass er den Po der Partnerin vor Augen hat und diesen auch mit seinen Händen halten oder massieren kann, wird er zusätzlich stimuliert. Auch diese Stellung ist ideal, wenn man plötzlich von der Lust gepackt wird und dieser freien Lauf lassen möchte. Sex auf einem Tisch dient der schnellen, wilden Befriedigung und ist ideal für Paare, die spontan und ohne Umschweife zur Sache kommen wollen.

Wie bei allen anderen Liebespositionen gilt, dass der Sex Spaß machen soll.

Die hier vorgestellten beliebtesten Sexstellungen garantieren jede Menge Abwechslung für unterschiedlichste Situationen und Stimmungen. Mal zärtlich und romantisch, mal heftig und wild. Wenn du einige der Stellungen in dein Liebesrepertoire einbaust, wird es garantiert nie langweilig im Bett und der Sex bleibt aufregend und vielfältig. Aber man sollte sich auch nicht zu viel zumuten, man muss nicht jede Stellung beherrschen oder mögen.

Auch wenn man als Paar nur wenige Positionen regelmäßig benutzt, kann man ein abwechslungsreiches und erfülltes Liebesleben haben. Sex ist kein Leistungssport, sondern im Idealfall der körperliche Ausdruck der Liebe zweier Menschen.